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Grundkurs Schießen vom Pirschstock“ auf dem Schießstand Hammerwald

Am Vormittag des 20.06.2025 trafen sich die Organisatoren des Kurses „Schießen vom Pirschstock“ bei sonnig, heißem Wetter am Schießstand Hammerwald, um das Trainingsgelände rund um den Stand vorzubereiten. Nachdem die „fliegenden Hammerwaldschweine“ platziert waren, nutzten die Anwesenden die Gelegenheit zu einem kurzen Austausch – sowohl untereinander als auch mit den ersten eingetroffenen Teilnehmern.

Theoretischer Einstieg

Um 12:30 Uhr begann unter Leitung von Christian Ortmann für die Teilnehmer der theoretische Teil des Kurses. In den angenehm temperierten Räumlichkeiten am „laufenden Keiler“ wurden verschiedene Aspekte des Pirschstockeinsatzes behandelt. Dazu gehörten:

  • Die unterschiedlichen Anschlagsarten
  • Vor- und Nachteile verschiedener Pirschstocktypen
  • Entscheidungshilfen zur Auswahl des passenden Stocks
  • Praktische Tipps und Tricks für den Einsatz auf der Pirsch

Der Vortrag bot eine fundierte Grundlage für die anschließenden praktischen Übungen.

Praktische Übungen im Gelände

Nach etwa einer Stunde Theorie ging es ins Gelände. Dort warteten drei Stationen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden auf die Teilnehmer:

Station 1: Test verschiedener Pirschstockvarianten unter Nutzung eines Baumes als Ellenbogenauflage.

Station 2: Einschätzung von Entfernungen, Schießen auf 100 m sowie das Nutzen der Umgebung als Deckung zur Distanzverkürzung.

Station 3: Eine anspruchsvolle Aufgabe, bei der das Ziel zunächst identifiziert und anschließend ein geeigneter Schussstand im Gelände gefunden werden musste. Vegetation, Untergrund und Geräuschkulisse stellten hier eine besondere Herausforderung dar.

Die Teilnehmer konnten in entspannter Atmosphäre erste praktische Erfahrungen sammeln und ihre Sicherheit im Umgang mit der Ausrüstung verbessern. Scharf geschossen wurde hier selbstverständlich nicht. Ob alter Hase oder Jungjäger alle Teilnehmer hatten sichtlich Spaß und Interesse an den gestellten Aufgaben.

Die Vor- und Nachteile der einzelnen Pirschstockvarianten konnte jeder für sich erfahren und bewerten.

Abschluss auf der Schießbahn

Zum Abschluss wurde es noch einmal ernst: Trotz der Hitze war volle Konzentration gefragt. Auf der Schießbahn wurde das Verhalten beim Schuss mit den unterschiedlichen Varianten von Pirschstöcken trainiert – zunächst auf 25 m, anschließend auf 50 m. Jeder Teilnehmer kann mehrmals zum Schuß. Unter Anleitung und einzelnen Hilfestellungen durch Christian Ortmann stellten sich durchweg gute Ergebnisse bei allen Teilnehmenden ein.

Bei der abschließenden Runde bedankte sich Peter Podborny als Hegeringleiter des HGR-Stolberg bei allen Akteuren der Veranstaltung.

Besonderer Dank ging hier an Christian für sein tolles Konzept und die Durchführung des Seminars. Jedem Teilnehmer wurde seine Bescheinigung der Seminarteilnahme ausgehändigt und man konnte in lockerer Runde die vielen neuen Eindrücke wirken lassen.

Eine Wiederholung der Veranstaltung ist bereits in Planung.

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